Beiträge mit Tag ‘Linoleumboden’

Designböden aus Linoleum

Geschrieben von admin am in Allgemein

Designböden

Dass Linoleum nicht nur als Bodenbelag für Krankenhäuser, Schulen oder Gefängnisse taugt, haben wir hier wohl schon zu Genüge dargelegt. Vielmehr kann man nur mit Linoleum Designböden schaffen, die einem den Atem rauben. Nutzen Sie diese Möglichkeiten zur Kreativität! Ein breites Angebot bietet Ihnen der innerdeutsche Markt jedenfalls schon seit langem wieder. Zwar gibt es noch immer recht wenige Hersteller, da Linoleum bekanntermaßen eine schwere Zeit hinter sich hat. Diese wenigen Hersteller haben aber so viele verschiedene Designböden aus Linoleum im Sortiment, dass normalerweise kein Wunsch offen bleibt.

Sehr beliebt ist dabei nach wie vor die Möglichkeit, andere Naturstoffe mit Linoleum nachzuahmen. Gerne werden hier Stein oder Holz genommen. Mit modernen Druckverfahren kann etwa wunderbar eine massiv aussehende Granitoberfläche imitiert werden. Oder möchten Sie klassische dunkle Eiche beziehungsweise ein anderes Holz Ihrer Wahl? Mit Designböden aus Linoleum ist das alles gar kein Problem. Die natürlichen Materialien werden täuschend echt nachgeahmt. Und dass dabei teilweise riesige Kostenersparnisse herauskommen, versteht sich quasi von selbst.

Andererseits kann das Linoleum auch ganz schlicht als Linoleum auftreten und trotzdem wunderbar frisch und ansehnlich daherkommen. Schon seit langem beeindruckt die Käufer dabei vor allem die Farbvielfalt. Designböden aus Linoleum können, das versteht sich wohl inzwischen von selbst, in fast allen erdenklichen Farbtönen gekauft werden. In jüngster Vergangenheit sind die Hersteller allerdings noch experimentierfreudiger geworden. Das gilt vor allem bei der Kombination verschiedener Farbtöne in derselben Linoleumplatte. Möglichkeiten wie etwa eine graue Grundplatte mit gelben, roten, grünen oder blauen Farbsplittern sehen wunderbar außergewöhnlich aus. Einzelne Hersteller bieten mittlerweile ebenfalls an, das Linoleum selbst online zu gestalten. Die einzelnen Flächen können dabei in Eigenregie verschieden gestaltet werden. So kann man bei Designböden von Zuhause zum Meister der Innenarchitektur werden!

Linoleum auf Linoleum verlegen

Geschrieben von admin am in Allgemein

Linoleum auf Linoleum

Im Alltag eines Heimwerkers beziehungsweise Hobbyhandwerkers kann es durchaus manchmal vorkommen, dass man Linoleum auf Linoleum verlegen möchte. Das liegt zumeist nicht daran, dass man ein riesiger Liebhaber des Linoleums ist. Schließlich würde die Doppelschicht Linoleum einem schon sehr schnell aus den Ohren heraushängen. Vielmehr sollen dadurch, dass man Linoleum auf Linoleum verlegt, bauliche Ziele sinnvoll verwirklicht werden. Wir klären in diesem Beitrag zunächst, wann eine solche Maßnahme erforderlich werden und sinnvoll sein kann. Dann erläutern wir auch für Laien gut verständlich, wie man Linoleum auf Linoleum konkret verlegt.

Ausgangspunkt ist zumeist, dass sich bereits Linoleum in einer Wohnung oder in einem Haus befindet, das einfach nicht gut aussieht. Vor allem alte Linoleumböden sind teilweise sehr grau und eintönig und verbreiten mehr das Flair einer Arztpraxis als eine angenehme Wohnatmosphäre. Dann kann ein neuer modernerer Linoleumbelag nach den eigenen Geschmacksvorstellungen den Raum gut aufwerten und zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Andererseits kann ein alter Linoleumboden auch einfach abgenutzt und so nicht mehr brauchbar sein. Gegen das Verlegen von Linoleum auf Linoleum ist dann nichts einzuwenden. Lediglich im Fall von Wellen im Linoleum ist Vorsicht geboten: Dann sollte der Boden in jedem Fall entfernt und zunächst vor allem die Ursache der Wellenbildung ausgemacht werden.

In den anderen oben genannten Fällen kann es dann losgehen. Wenn man Linoleum auf Linoleum verlegt, müssen die Böden zwangsläufig miteinander verbunden werden. Das bedeutet meistens, dass man Kleber nutzt. Hier könnte es zu Schwierigkeiten kommen, weil der Kleber wegen der Wasserundurchlässigkeit des unteren Linoleums nicht gut trocknet. Welche Spezialkleber dennoch geeignet sind, können Sie im Fachhandel erfragen. Eventuell kommt daneben auch Bodenbelagsfixierer in Betracht, der später viel leichter zu entfernen ist als Kleber. Dann sollte es auch mit Linoleum auf Linoleum problemlos klappen.

Linoleum günstig kaufen

Geschrieben von admin am in Allgemein

Linoleum kaufen

Wer mit dem Gedanken spielt, in seinen Privat- oder Geschäftsräumen Linoleum zu verlegen, kann sich in den hier angezeigten Blogtexten schon vortrefflich informieren. Insbesondere zum Thema der Kaufberatung sind aber noch weitere wichtige Informationen zu besprechen. Wenn Sie nämlich Linoleum kaufen möchten und nicht dazu bereit sind, mehr als nötig zu bezahlen, sollten Sie ein gewisses Gespür für den Markt entwickeln. Mit einigen zentralen Informationen und Basiswissen zum Thema möchten wir Ihnen im heutigen Beitrag helfen, sich diese Grundsätze anzueignen.

Eine sehr große Bedeutung hat der Onlinehandel bekommen. War es noch vor einigen Jahren eher unüblich, Linoleum online zu kaufen, so kann man dieses Vorgehen heute fast als Standard bezeichnen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Online kann man Linoleum kaufen und zahlt dafür in erster Linie meist deutlich weniger. Dies hängt damit zusammen, dass weniger Vertriebsstrukturen und Ladengeschäfte finanziert werden müssen. Die Ersparnisse dieser schlankeren Strukturen bekommt der Kunde in der Regel zu spüren. Dem könnte man entgegenhalten, dass online keine verlässlichen Garantien und Serviceleistungen geboten werden, wenn man Linoleum kaufen möchte. In letzter Zeit haben die Onlinehändler hier aber wahnsinnig viel Boden gutgemacht – tatsächlich werden vor allem von größeren Händlern dieselben Garantien und das gesamte Service-Paket des Offlinehandels geboten.

Will man klassisch Linoleum kaufen, kann man sich ebenfalls in offline orientierten Ladengeschäften orientieren. Diese bieten dem Kunden ohne Frage den Vorteil, dass er sich nah am Produkt in persönlicher Beratung durch Fachleute umfassend informieren kann. Allerdings sind die oftmals höheren Kosten und die teilweise viel kleinere Auswahl, die negativ ins Gewicht fallen, zu berücksichtigen. Wer also weiterhin Linoleum offline kaufen möchte, muss wissen, dass er unter Umständen erheblicher Nachteile in Kauf nimmt.

Raumgestaltung mit Hilfe von Linoleum

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Linolium

Linoleum (irrtümlich wird häufig die Schreibweise Linolium benutzt) hat bei den meisten Verbrauchern den Ruf, ein vielmehr langweiliger und zweckmäßiger Belag zu sein, welcher wohl primär in Industriebetrieben sowie Krankenhäusern Verwendung findet. Mit diesem Vorurteil wollen wir hier aufräumen! Linoleum bzw. Linolium muss nicht in einem grauenvoll langweiligen Farbton als Fußboden verlegt werden, dessen einzige Vorzüge darin bestehen, dass er gut zu putzen und lange haltbar ist. Eher kann Linoleum (Linolium) heute in verschiedenen interessanten und ansprechenden Designs gekauft werden, welche sich hervorragend auch in anspruchsvolle Designkonzepte einbinden lassen. Was hier im Detail zu beachten ist, überprüfen wir in diesem Artikel.

Im Besonderen auf Grund des schon angesprochenen neuen Spektrums steigen die Verkaufszahlen von Linoleum (Linolium) in Deutschland gerade nach einer langen Depression erneut an. Ursache hierfür ist wohl neben dem häufig relativ kostengünstigen Preis vor allem die große Palette an farblichen Gestaltungsmöglichkeiten. Linoleum (Linolium) kann in beinahe allen Farben hergestellt und erworben werden und lässt sich folglich in jedes Raumkonzept hervorragend einbauen. Hierbei muss man nicht zwingend auf Farbgleichheit bestehen. Vielmehr kann es sehr ansprechend wirken, wenn gewisse Kontraste zwischen dem Boden und beispielsweise der Decke ebenso wie den Wänden bestehen. Optisch sehr wirksam können auch farbliche Sockelleisten eingesetzt werden, welche das Farbkonzept des Fußbodens entweder ergänzen oder Kontraste hierzu schaffen.

Falls Ihr Linoleum (Linolium) bei Zustellung etwas vergilbt aussieht, ist das übrigens gar kein Grund zur Beunruhigung. Es handelt sich dabei nur um den sogenannten Reifeschleier, welcher typischerweise bei langer Lagerung im Dunkeln vorkommt. Dieser baut sich innerhalb von maximal ein paar Wochen selbsttätig ab, sobald das Werkstoff wieder dem Licht ausgesetzt ist.

Linoleum Fliesen verlegen

Geschrieben von admin am in Allgemein

Linoleum Fliesen

Die Entscheidung für einen bestimmten Bodenbelag ist angesichts der riesigen Auswahl wirklich keine einfache. Wenn sie sich allerdings schon für Linoleum Fliesen entschieden haben, haben Sie sicherlich keine grundfalsche Entscheidung gefällt. Vor allem in Hobbyräumen, in der Küche oder Diele, aber auch in allen anderen erdenklichen Räumen machen Linoleum Fliesen immer eine gute Figur.

Es ist beim Fliesenlegen natürlich üblich, einen professionellen Handwerksbetrieb einzuschalten und mit der Arbeit zu beauftragen. Aber wirklich notwendig ist das überhaupt nicht! Mit etwas handwerklichem Geschick und dem richtigen Händchen verlegen Sie Fliesen in Rekordzeit. Zum Verlegen des klassischen Linoleumbodens in Leisten, wie wir es unten beschrieben haben, gibt es allerdings ein paar grundlegende Unterschiede. Damit Sie alles richtig handhaben, bieten wir in diesem Beitrag eine praktische Kurzanleitung zum Verlegen von Linoleum Fliesen.

Grundsätzlich gilt es, die Basics zum Bodenverlegen zu beachten. Lagern Sie die Fliesen mindestens 24 Stunden lang bei Raumtemperatur, damit sie sich später nicht verziehen. Achten Sie darauf, dass der Boden eben und trocken ist – und falls nicht, benutzen Sie Bodenausgleichsmasse oder ein Trockengerät.

Dann kann es aber losgehen. Beginnen Sie mit dem Verlegen am besten in der Ecke des Raumes, der der Eingangstür gegenüberliegt. An den Rändern ist etwa 4 mm Rand zu lassen, der später dazu dient, dass sich die Fliesen eventuell noch ausdehnen können. Die hässliche Fuge können Sie später natürlich problemlos mit einer entsprechenden Leiste abdecken.

Zum Kleben der Fliesen tragen Sie dann den Kleber mit einem Zahnspachtel vollflächig auf. Wenn Sie einen speziell auf Linoleum Fliesen zugeschnittenen Kleber verwenden, sollten Sie sich hier immer präzise daran halten, was die Anleitung vorgibt.

Zuletzt gilt es noch, die Übergänge zwischen den Fliesen zu verschließen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. An den Rändern geht das gut mit Silikon, die einzelnen Linoleum Fliesen in der Mitte müssen Sie allerdings verschweißen. Das geht aber viel einfacher, als Sie jetzt wahrscheinlich denken, mit einem Kaltschweißmittel, das es in der Tube zu kaufen gibt. Nach einer angemessenen Trockenzeit ist Ihr komplett selbstständig verlegter Boden aus Linoleum Fliesen fertig, Glückwunsch!

Linoleum oder Parkett

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Linoleum Parkett

In diesem Beitrag wollen wir uns einmal genau damit auseinandersetzen, wann Linoleum im Vergleich mit Parkett überzeugt – und natürlich umgekehrt. Was hat Linoleum Parkett also voraus? Und auf welchen Gebieten kann das klassische Parkett eher überzeugen? Hier zeigen wir auf, welchen Anforderungen beide Böden jeweils genügen und wo die interessanten Stärken und Schwächen der Böden liegen.

Natürlich überbietet Linoleum Parkett in erster Linie in der Wasserfestigkeit. Parkett ist als reiner Naturboden auch mit der besten Versiegelung äußerst empfindlich gegen eindringende Nässe. Es kann, sobald einmal Wasser eingedrungen ist, schnell Schäden davontragen, die sich nicht mehr reparieren lassen. Für Linoleum ist Nässe dahingegen völlig unproblematisch.

Auch weitere Faktoren sprechen dafür, dass Linoleum Parkett in Sachen Robustheit übertrifft. Es nimmt kaum Flecken an, ist leicht antibakteriell und kann durch seine antistatische Wirkung gut in Räumen eingesetzt werden, in denen viel mit elektronischen Geräten gearbeitet wird. Daraus lässt sich natürlich schnell ableiten, dass Linoleum vor allem für den gewerblichen Bereich geeignet ist. Dies ist zwar gewissermaßen korrekt, aber nicht uneingeschränkt gültig. Wenn Sie die vielfältige Optik des Linoleums schätzen und es im privaten Bereich als Boden verlegen möchten, ist es auch für diese Verwendung gut geeignet.

Einen Rang, den Linoleum Parkett nicht ablaufen kann, ist die Spitzenposition in Sachen Natürlichkeit. Wer die echte Holzoptik und das unvergleichliche Aroma des Parketts in seinem Haus möchte, kann eigentlich nur auf echtes Massivholzparkett oder Holzdielen als einzige Alternative zurückgreifen. Es verströmt den typischen Duft frischen Holzes und reguliert dabei sogar noch die Raumluft mit. Parkett ist eben ein natürlicher Bodenbelag mit den oben erwähnten Schwächen. Bei der Entscheidung zwischen Linoleum und Parkett sollten Sie diese Eigenschaften beachten. Letztendlich kommt es allerdings vor allem auf Ihren persönlichen Geschmack an.

Armstrong Linoleum

Geschrieben von admin am in Allgemein

Armstrong Linoleum

Nachdem wir uns im vorigen Beitrag mit der Linoleumherstellung befasst haben, wollen wir hier eine Begutachtung der verschiedenen Linoleumhersteller vornehmen. Dabei gehen wir vor allem auf die Breite des Angebots sowie die Qualität der verschiedenen angebotenen Produkte ein.

Mit einem Anteil von über 50 % an der gesamten deutschen Linoleumproduktion ist Armstrong Linoleum heute der unangefochtene Branchenprimus. Die Begründung für diese Vorreiterrolle ist schnell in der Geschichte ausgemacht. Der amerikanische Konzern Armstrong hat 1998 die Mehrheit an den schwer angeschlagenen Deutschen Linoleum-Werken (DLW) übernommen, die über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg das marktbeherrschende Unternehmen in Deutschland waren. Noch heute vertreibt Armstrong Linoleum unter dem Markennamen DLW Linoleum, der weiter ein Inbegriff für zuverlässige Qualität ist.

Anhand der Schwerpunktsetzung des angebotenen Linoleums ist schnell zu bemerken, dass sich Armstrong Linoleum vordergründig auf den kommerziellen Bereich spezialisiert hat. Hier wird dem Kunden eine breite Auswahl an Linoleumböden für verschiedene Geschäftsbereiche präsentiert. Armstrong Linoleum wird speziell für die Verwendung im Büro, im Gesundheits- oder Bildungswesen sowie im Ladenbau angeboten, wobei man den jeweiligen Linoleumboden für die fachgerechte Anwendung optimiert hat.

Darüber hinaus wird das Armstrong Linoleum, das wie erwähnt unter dem Namen DLW vertrieben wird, ebenso für den privaten Bereich angeboten. Man möchte offensichtlich auch einzelnen Verbrauchern den Linoleumboden schmackhaft machen, indem man vielerlei attraktive Designs und farbliche Gestaltungen anbietet. Auch, wenn man nur einen Bodenbelag für den häuslichen Bereich sucht, kann sich hier ein Blick sicher lohnen.

Lobenswert ist, dass Armstrong großen Wert auf die ökologische und nachhaltige Produktion von Linoleum legt. Unter dem Leitspruch ,,Green Dialogue“ trägt man dafür Rechnung, dass die Produkte gut recyclebar sind und die Umwelt von der Herstellung bis zur Entsorgung so wenig wie möglich belasten. Dass Armstrong auch mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde und weitere einschlägige Zertifikate erhielt, spricht für die Ernsthaftigkeit, die das Unternehmen beim Umweltschutz walten lässt.

Die Herstellung von Linoleum

Geschrieben von admin am in Allgemein

Linoleum Hersteller

Die Herstellung von Linoleum als Bodenbelag und die verschiedenen Linoleum Hersteller blicken auf eine lange Tradition zurück. Schon im Jahr 1860 ließ sich der Brite Frederick Walton die Herstellung patentieren, nachdem er mehr oder weniger zufällig auf das Herstellungsverfahren gestoßen war. Linoleum besteht traditionell aus Leinöl, Naturharzen, Holz- oder Korkmehl, Kalksteinpulver, Titanoxid und Farbstoffen.

Nachdem das Patent Waltons ausgelaufen war, wurde Linoleum vom eingetragenen Markennamen zum alltäglichen Begriff. Der große Feldzug des Linoleums begann: Bis in die 1970er Jahre drängten massenhaft Linoleum Hersteller auf den Markt, die einen reißenden Absatz erzielten. Ab dann verlangten die Kunden allerdings einerseits vermehrt natürliche Bodenbeläge, andererseits drängte PVC als Konkurrent des Linoleums auf den Markt. In der folgenden Phase wurden viele Linoleum Hersteller in die Pleite getrieben, der Markt kam fast völlig zum Erliegen. Erst in den letzten Jahren erinnerte man sich wieder verstärkt an die guten Eigenschaften des Linoleums und der Absatz wächst wieder stetig.

Deutschland erlebt diesen Aufschwung zurzeit mit: Zwar sind viele Anbieter in der Linoleum-Depression verschwunden. Aber die wenigen übriggebliebenen haben hohe Kapazitäten und können ein vielfältiges Angebot aufrechterhalten. Der größte Linoleum Hersteller in Deutschland ist übrigens die DLW-AG in Bietigheim-Bissingen mit einem Marktanteil von über 50 %.

Bei der Herstellung gehen die modernen Anbieter nach dem sogenannten Schnelloxidationsverfahren vor. Dabei wird der Grundstoff, das Leinöl, zunächst bei circa 80 Grad Celsius mit Trocknungsstoffen angesetzt und in großen Trommeln vermengt. Sobald die Grundmasse zäh genug ist, werden die Harze sowie das Holz- oder Korkmehl und die restlichen Bestandteile nach und nach hinzugefügt. Anschließend kann das Linoleum zu einem Strang gepresst und zugeschnitten werden. Schließlich wird es zur Trocknung in Eisenkästen gegeben und gelagert, wobei es bis zur Verwendung noch etwas nachreift.

Linoleum selbständig entfernen

Geschrieben von admin am in Allgemein

Tipps zum Linoleum Entfernen

Sie möchten einen neuen Bodenbelag verlegen und wollen dafür Ihr altes Linoleum entfernen? Wenn Ihr Linoleumboden bereits einige Jahrzehnte alt ist, kann dies schwieriger werden als Sie denken. Denn Linoleum wurde früher ausschließlich verklebt, was es heute zu einer fast unmöglichen Angelegenheit macht, dieses zu entfernen. Dieser Bodenbelag bringt auch erfahrene Handwerker zum Verzweifeln. Aber einige Tipps gibt es dennoch, die Ihnen das Linoleum Entfernen erleichtern können. Der Wichtigste darunter: verwenden Sie auf keinen Fall irgendeine Hitzequelle.

Linoleum ist ein natürlicher Bodenbelag und wird unter Wärmeeinwirkung sehr elastisch und beinahe kautschukartig. Fön oder andere Methoden, um Hitze zu erzeugen, machen Linoleum nur zäher, wodurch er noch schwieriger abzulösen sein wird. Alte Linoleumböden, die älter als 40 Jahre alt sind, wurden mit einem speziellen Kleber aus Kunstharz verklebt. Er sollte sehr lange halten – und er macht seinen Job sehr gut. Daher zeigt er sich sehr widerspenstig, wenn man versucht ihn zu lösen.

Welche Möglichkeiten haben Sie nun, Ihr Linoleum zu entfernen und den Weg frei für einen neuen schönen Bodenbelag zu machen? Linoleum entfernen funktioniert für Heimwerker nur mit viel Muskelkraft. Schneiden Sie Ihr Linoleum mit einem sehr scharfen Messer in dünne Streifen. Ca. 20 Zentimeter sollten reichen. Diese Stücke sind perfekt, um sie mit Händen zu fassen. Machen Sie das aber auf keinen Fall ohne Handschuhe. Am besten schneiden Sie die Streifen noch dünner und verwenden eine Zange zum Abziehen. Lösen sie ein Stück des Belangs an einer Raumseite, greifen den angelösten Streifen und ziehen Sie ihn so kräftig es geht vom Boden ab. Das gleiche können Sie auch mit der Zange machen. Diese hat den Vorteil, dass sich der Boden mit der Zange besser greifen lässt. Laufen Sie nun, den Boden mit sich ziehend, rückwärts.

Leider wird es Ihnen nicht erspart bleiben Rückstände entfernen zu müssen. Sollte Kleber übrig bleiben, können Sie diesen maschinell abschleifen. Bei Linoleumfetzen müssen Sie diese mit einem Spatel manuell abschaben.

Wissenswertes über Linoleum

Geschrieben von admin am in Allgemein

Linoleum als gesunde und umweltverträgliche AlternativeLinoleumbodenbeläge sind robust, Wasser abweisend und pflegeleicht. Daher sind sie sehr langlebig sowie wenig anfällig für lästige und nur schwer entfernbare Flecken. Zudem ist Linoleum antibakteriell, weshalb es sich sogar für Räumlichkeiten, in welchen die Hygiene höchsten Stellenwert hat, anbietet. Doch darüber hinaus ist Linoleum antistatisch und somit ideal für Räume, in welchen Computer oder sonstige elektronische Geräte stehen. Selbst für Böden mit Fußbodenheizung ist Linoleum geeignet. Ferner lassen sich Linoleumbodenbeläge sehr leicht verlegen, sodass Sie diese Arbeit kostengünstig selbst durchführen können, ohne dass Sie dafür besonderes Werkzeug benötigen würden. Ein weiterer Vorteil von Linoleum ist, dass Sie es heutzutage in allen nur erdenklichen Farben mit den unterschiedlichsten Mustern oder Motiven bekommen können, weshalb Sie sicherlich für jedes Zimmer und jeden Geschmack den passenden Bodenbelag finden werden. Dies alles macht Linoleum in Verbindung mit dem zumeist recht günstigen Preis zu einem durchweg empfehlenswerten Bodenbelag.

Einige wissenswerte Fakten über Linoleum

Das Linoleum, aus welchem unter anderem die gleichnamigen Bodenbeläge hergestellt werden, wurde bereits um 1860 von dem englischen Chemiker Frederick Walton entwickelt und wurde aus den besagten Gründen schnell zu einem der beliebtesten Bodenbeläge überhaupt. Allerdings bekam Linoleum gegen Mitte des letzten Jahrhunderts starke Konkurrenz durch das in vielen Punkten vergleichbare PVC. Da Bodenbeläge aus PVC günstiger produziert wurden, drohte der Linoleummarkt in den 60er und 70er Jahren völlig zu erliegen. Zwar erholte sich der Markt ab der Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts allmählich wieder, aber dennoch gibt es seit 2008 nur noch drei Hersteller von Linoleum und nur noch vier Werke, in welchen es produziert wird. Diese Werke haben alle ihren Sitz in Europa.

Linoleum wird eine wahre Renaissance erleben!

Tatsächlich ist PVC äußerst lichtbeständig, geradezu unverwüstlich und sehr billig in der Produktion sowie in der Anschaffung. Allerdings enthält es eine Vielzahl an Chemikalien, wie etwa Weichmacher und Stabilisatoren. Folglich ist PVC weder für die Gesundheit noch die Umwelt unbedenklich, zumal es nicht auf natürlichem Weg verrottet. Linoleum hingegen kann aus rein natürlichen Rohstoffen hergestellt werden und ist somit überaus umweltverträglich. Daher können Sie davon ausgehen, dass die Nachfrage in Zeiten des gesteigerten Umweltbewusstseins wieder stark zunehmen wird.